Der Malinois

Seinen Namen gab ihm die Stadt Malines oder Mecheln. Die Züchter von Schäferhunden rund um Malines wollten von Anfang an einen tüchtigen Gebrauchshund, das Ebenmaß der äußeren Erscheinungen und die Haarfarbe waren für sie durchaus zweitrangig. Obschon bereits 1899 für die kurzhaarigen Hunde nur die braunrote Farbe zugelassen wurde, hielten sich die Züchter kaum daran.
Schon bald überragten die Malinois als Arbeitshunde alle anderen Varietäten des Belgischen Schäferhundes, und das ist bis auf den heutigen Tag so geblieben, wie die glänzenden Resultate der Malinois bei Leistungsprüfungen immer wieder zeigen.

Auszug aus der Enzyklopädie der Rassehunde
von Hans Räber


Rassestandard:

Ursprungsland

Belgien

FCI-Gruppe

FCI-Nr: 015, Gruppe: 1, Hüte- und Treibhunde

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Malinois ist ein mittelgroßer Hund, mit einem quadratisch gebauten, sportlichem Körper. Er ist ein Hund ohne Übertreibungen, von schlichter Schönheit und Eleganz.

Wichtige Maßverhältnisse

Die Widerristhöhe beträgt für Rüden 60 cm bis 66 cm, mit einem Gewicht von ca. 30 kg; bei Hündinnen beträgt die Widerristhöhe 56 cm bis 62 cm bei einem Gewicht von ca. 25 kg.

Wesen

temperamentvolles, intelligentes Energiebündel; im Haus ruhig; braucht Beschäftigung; sehr feine Wahrnehmung

Fell (Malinois)

Kurzes Haar am ganzen Körper, sehr kurz am Kopf und an den Außenseiten der Ohren und an den unteren Gliedmaßen. Etwas länger an der Rute und um den Hals, wo es einen kleinen Kragen bildet, der an der Basis der Ohren beginnt und bis zur Vorbrust reicht. Auch der Rand der Keulen ist mit längeren Haaren befranst.

Farbe (Malinois)

rot-braun mit dunkler Maske. Die Maske muss Ober- und Unterlefzen, den Lippenwinkel und die Augenlider in einer einzigen Zone umschließen.